Burgenlandkreis stellt Krötenzäune und Warnschilder auf

Autofahrer aufgepasst – Krötenwanderung beginnt

Im Frühjahr begeben sich Kröten und andere Amphibien, wie z.B. Erd- und Wechselkröte, Teich- und Grasfrosch sowie Berg- und Teichmolch, auf den Weg zu ihren Laichgewässern. Damit die Tiere ihre Laichgewässer wohlbehalten erreichen und sie unterwegs nicht unter die Räder geraten, stellt der Burgenlandkreis an potenziellen Gefahrenstellen Krötenzäune und Warnschilder auf. Diese Maßnahmen dienen gleichermaßen der Sicherheit der Verkehrsteilnehmer, da die überfahrenen Tiere eine erhöhte Rutschgefahr darstellen.


Das Umweltamt bittet alle Kraftfahrer für den Zeitraum der Amphibienwanderung, der etwa sechs bis acht Wochen umfasst, besonders vorsichtig zu fahren und die Warnschilder zu beachten. Insbesondere in den späten Abend- und frühen Morgenstunden sind die Tiere aktiv und für die Verkehrsteilnehmer schwer zu erkennen.


Zur Sicherheit der Kröten und der Autofahrer wird der Burgenlandkreis vorsorglich Warnschilder aufstellen. Diese kommen unter anderem an den Kreisstraßen K2190 in Kleingöhren, K2224 Romsdorf, K2220 bei Breitenbach sowie an den Landesstraßen L 208 bei Klosterhäseler zum Einsatz. Des Weiteren werden an 13 bis 14 Streckenabschnitten Krötenzäune mit einer Gesamtlänge von ca. 3.200m aufgestellt.


Der Burgenlandkreis wird beim Ablesen und Transportieren der Kröten unterstützt durch Beschäftigte von Arbeitsfördergesellschaften und Mitgliedern von Naturschutzverbänden. An den Wochenenden helfen ehrenamtlich tätige Bürgern und Naturschutzbeauftragten aus.